Einstellungen zur Digitalisierung

Einstellung zur Digitalisierung

Allgemein

Frage: Welche Einstellung haben Sie zur Digitalisierung allgemein? (sehr negativ/negativ, neutral, positiv/sehr positiv)

Fazit: Die befragten Ärzte haben generell hinsichtlich der fortschreitenden Digitalisierung in der Gesellschaft eine positive Einstellung: 64 % sehen dies als eine positive Entwicklung, und nur 8 % lehnen sie ab. Jeder 4. (28 %) hat sich noch keine abschließende Meinung gebildet und steht ihr eher neutral gegenüber.


In der Diabetologie

Frage: Welche Einstellung haben Sie zur Digitalisierung in der Diabetologie? (sehr negativ/negativ, neutral, positiv/sehr positiv)

Fazit: Noch positiver sieht das Bild aus, wenn es um die Digitalisierung in der Diabetologie geht: Hier haben 80 % der Befragten eine sehr positive bzw. positive Einstellung, nur 3 % sehen diese Entwicklung skeptisch und lehnen sie ab. 17 % haben eine eher neutrale Einstellung.

Der überwiegende Teil der in der Diabetologie Tätigen steht der fortschreitenden Digitalisierung sehr positiv gegenüber und erwartet sich für die eigene Tätigkeit wie auch für die Menschen mit Diabetes dadurch deutliche Verbesserungen. Bei konkreten Projekten zur Digitalisierung der Diabetestherapie kann deshalb von einer eher positiven Grundstimmung der Ärzte ausgegangen werden.

Potential der Digitalisierung

Zur Verbesserung der Diabetestherapie

Frage: Was schätzen Sie: Wie groß ist das Potential der Digitalisierung, um die Diabetestherapie zu optimieren? (sehr gering/neutral/sehr groß)

Fazit: Korrespondierend zu der überwiegend sehr positiven Einstellung der Befragten zur Digitalisierung bei Diabetes, schätzen diese das Verbesserungspotential durch die Digitalisierung für die Diabetestherapie als hoch ein. Auch hier bezweifeln nur sehr wenige Ärzte (5 %), dass sich mit Maßnahmen zur Digitalisierung die Therapie verbessern lässt.


Diabetologie im Vergleich mit anderen Krankheitsbildern – Frage 1

Frage: Verglichen mit anderen Krankheitsbildern: Wie sehr eignet sich die Diabetologie, um Prozesse zu digitalisieren? (eignet sich schlecht/neutral/eignet sich gut)

Fazit: Die meisten der Befragten sehen in der Diabetologie im Vergleich zu anderen Krankheitsbildern ein sehr hohes Potential für die Digitalisierung von Prozessen. Dies ist wahrscheinlich darin begründet, dass in der Diabetologie sehr viele Daten anfallen, die zusammengeführt und analysiert werden müssen: Der Ausdruck „DDDD – Diabetes is a data-­driven ­disease“ ist ein Synonym dafür.


Diabetologie im Vergleich mit anderen Krankheitsbildern – Frage 2

Frage: Verglichen mit anderen Krankheitsbildern: Wie fortschrittlich/rückschrittlich ist die Digitalisierung in der Diabetologie? (sehr rückschrittlich/neutral/sehr fortschrittlich)

Fazit: Im Vergleich zu anderen Krankheitsbildern schätzen die befragten Diabetologen die Diabetologie in Sachen Digitalisierung als fortschrittlich ein. Dieses Urteil kommt vermutlich dadurch zustande, dass die meisten Diabetologen täglich mit digital aufbereiteten Daten arbeiten und neue Technologien nutzen, bei denen digitale Anwendungen eine wichtige Rolle spielen.